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9.9.2010 : 5:28 : +0200

Akupunktur

Die Akupunktur ist eine Regulationstherapie der traditionellen Chinesischen Medizin. Durch stechen von Nadeln,heute überwiegend Stahlnadeln, in besondere Reizpunkte werden Funktionsstörungen behoben und Schnerzzustände vorübergehend oder auf Dauer gelindert oder beseitigt. Nebenwirkungen sind nicht bekannt. Münzgrosse Rötungen der Haut um die eingestochenen Nadeln sind ein Zeichen der therapeutischen Reaktion und damit als günstig einzuschätzen. Bei chronischen Schmerzzuständen kann Akupunktur als Alternative zu Arzneitherapien Abhängikeiten vermeiden oder zur Therapie von Medikamentensucht beitragen.

Ohr-Akupunktur und Laser-Therapie Das Ohr ist der Schlüssel.
Die Ohrakupunktur, auch Aurikulotherapie genannt, ist ein Spezialbereich der Akupunktur. Sie behandelt Krankheiten durch Stimulation bestimmter Punkte des Ohres.

Wenn Sie das erste Mal einen Therapeuten besuchen, nimmt er Ihre gesamte Krankengeschichte auf, beginnend mit den aktuellen Beschwerden. Er wird Sie auch nach Krankheiten in Ihrer Familie, nach Ihren Lebens- und Essgewohnheiten sowie nach Bezugspersonen und Freizeitbeschäftigungen fragen.

Nadeln, Strom und Laser
Nach der Voruntersuchung beginnt die Behandlung. Der Therapeut benutzt Nadeln, kleine Stromstösse, Laser oder Drucknadeln. Die Nadeln werden zwischen einem und drei Millimeter tief eingesteckt, also direkt unter die Haut. Sie werden bewegt, um die entsprechenden Punkte zu stimulieren.
Statt dessen kann auch ein leichter elektrischer Impuls durch die Nadeln geschickt werden. Das tut nicht weh, sondern wirkt eher entspannend.
Man lässt die Nadeln normalerweise etwa 15 bis 20 Minuten in dem Punkt. Auch ohne zusätzliche Nadeln wird manchmal ein Stromstoss angewandt. Dann hält der Akupunkteur einfach eine spitze Elektrode an die relevanten Punkte.
Kinder und Erwachsene, die sich vor Nadeln fürchten, können mit Laser behandelt werden. Die Strahlen an den entsprechenden Punkten stimulieren sie genauso, ohne das der Patient etwas merkt.